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Ob Spanien, Frankreich, Italien, Schweden oder Polen : wer sich entscheidet, für einige Zeit im EU-Ausland zu arbeiten, der muss gut vorbereitet sein. Wer denkt, dass die Arbeitschancen in Spanien oder Polen viel besser sind, als in Deutschland, der liegt falsch. In vielen Ländern herrscht eine weitaus höhere Arbeitslosenquote als hierzulande. Wer jedoch gut vorbereitet ist, und sich bereits hier in Deutschland Gedanken gemacht hat, wie und wo er arbeiten kann- ja im besten Falle sogar eine Zusage vom künftigen Arbeitsgeber in den Händen hält, der sollte nicht lange überlegen. Ein Auslandsaufenthalt-sei es für eine kurze oder längere Zeitspanne- bringt viele Vorteile. Neben vielen neuen und auftregenden Erfahrungen sowie dem Erwerb einer neuen Sprache, steht auch die persönliche Entwicklung im Vordergrund. Arbeiten im Ausland ist stets eine gute Chance den persönlichen Horizont zu erweitern. Studenten, die gerne Arbeitserfahrung im Ausland sammeln möchten, können neben verschienden Paktika auch als Hilfslehrkraft für Deutsch in verschienden Instituten tätig werden. Im Idealfall arbeitet man bereits in einer deutschen Firma, die ebenso im EU-Ausland ansäßig ist. Vorsicht sei jedoch geboten, wenn man "einfach nur raus aus Deutschland" will und sich ein besseres Leben in den anderen EU-Staaten erhofft. Vom schönen Wetter allein, kann man nicht leben. Wichtig ist eine gute Vorbereitung sowie eine realistische Vorstellung. Wer bereit ist, sein Leben den Umständen in dem jeweilgen Land anzupassen, und somit ggf. auch einen wesentlich niedrigeren Lohn akzeptiert, wird sicherlich leichter zurechtkommen und sein Glück auch im Ausland finden. |

